Mit insgesamt rund 11.000 Läufern aus 85 Nationen wird am 10. Oktober 2021 der GENERALI MÜNCHEN-MARATHON gestartet. Integriert in die 35. Auflage des Rennens sind die Deutschen Meisterschaften über die 42,195-km-Distanz. Die Behörden gaben nach einem entsprechendes Hygiene-Konzept der Veranstalter grünes Licht für das Rennen. Der GENERALI MÜNCHEN-MARATHON wird somit der dritte deutsche Straßenlauf sein, der seit Beginn der Pandemie mit einer fünfstelligen Teilnehmerzahl stattfinden kann.

Es gilt die 3G-Regel

„Wir freuen uns sehr, dass wir am Sonntag starten können und werden alles dafür tun, dass das Rennen sowohl sicher als auch stimmungsvoll veranstaltet wird. Der Laufsport spielt gerade auch während einer Pandemie sowohl präventiv-medizinisch als auch gesellschaftlich eine große Rolle. Es ist wichtig, mit dem GENERALI MÜNCHEN-MARATHON zu zeigen, dass unser Sport noch da ist“, sagte Race-Direktor Gernot Weigl. Für alle Läufer sowie punktuell auch für Zuschauer gilt in München die „3-G-Regel“. Teilnehmen dürfen mit entsprechenden Nachweisen nur geimpfte, genesene oder getestete Läufer.

In Berlin fanden in den letzten Wochen zwei große Läufe mit fünfstelligen Teilnehmerzahlen statt. Nach dem Halbmarathon und dem Marathon in der Hauptstadt folgt nun der GENERALI MÜNCHEN-MARATHON als drittes großes deutsches Rennen in diesem Jahr. Neben der Marathondistanz werden in München zeitlich auseinandergezogen auch ein Halbmarathon sowie ein 10-km-Rennen stattfinden. Während für den Marathon bisher 3.500 Läufer gemeldet haben, verzeichnet der Halbmarathon 5.400 und der 10-km-Lauf 1.800 Anmeldungen. Nachmeldungen sind bis Samstag noch möglich.

Großer Run auf die Startnummern

„Wir haben in den letzten Wochen einen großen Run auf die Startnummern erlebt. Die Läufer sind froh, dass wir ihnen mit dem GENERALI MÜNCHEN-MARATHON noch eine attraktive Startmöglichkeit bieten können“, sagte Gernot Weigl. „Dass wir dann noch kurzfristig die Deutschen Marathon-Meisterschaften integrieren konnten, ist natürlich ein Bonus.“

Erstmals seit April 2019 wird es wieder nationale Titelkämpfe im Marathon geben. Aufgrund der Kurzfristigkeit werden allerdings nur wenige Topathleten diese Gelegenheit nutzen können.

Bei den Männern könnte sich ein Zweikampf zwischen Marcus Schöfisch (Leipzig/lauftraining.com) und Thorben Dietz (SSV Ulm) entwickeln. Schöfisch geht mit einer Bestzeit von 2:15:59 Stunden ins Rennen. Damit war er in Düsseldorf, wo vor drei Jahren ebenfalls die Deutschen Meisterschaften stattfanden, Fünfter in der Gesamtwertung und Dritter bei den nationalen Titelkämpfen. Dietz lief 2017 seine Marathon-Bestzeit und erreichte dabei in Berlin 2:19:20. Allerdings steigerte er sich vor einem Jahr beim Halbmarathon in Frankfurt auf 64:37 Minuten und deutete damit an, dass er sich auch im Marathon deutlich verbessern könnte.

Eine Rolle spielen können in München vielleicht auch Philipp Baar (SCC Berlin) und Tom Thurley (Potsdamer LC), die allerdings beide am 26. September beim Berlin-Marathon starteten. Baar, der eine Marathon-Bestzeit von 2:16:17 aufweist, stieg in seiner Heimatstadt nach gut 25 km aus. Thurley ging bei seinem Marathon-Debüt in Berlin erst nach 35 km aus dem Rennen.

Die einzige namhafte Topläuferin bei den Frauen ist Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg). Die 30-jährige frühere Mittelstrecken-Spezialistin und Hallen-EM-Zweite über 3.000 m (2013) versuchte sich vor zwei Jahren erstmals über die Marathon-Distanz. Mit Zeiten von 2:46:54 in Hamburg und 2:41:58 Stunden in Frankfurt gelang es ihr damals jedoch noch nicht, ihr Potenzial auf die Marathondistanz zu übertragen.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.

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