Bewegung ist simpel, so scheint es. Die Sinnesorgane erhalten einen internen oder externen sensorischen Stimulus. Innerhalb von Millisekunden wird dieser in das Gehirn weitergeleitet, welches die aufsteigenden Signale interpretiert und verarbeitet. Anschließend wird aufgrund der getroffenen Entscheidung ein Rückkopplungssignal an die entsprechende Zielmuskulatur gesendet und ein motorisches Endprodukt, die Bewegung, entsteht.

Doch hinter dieser einfachen Formulierung stecken komplexe neurologische Prozesse und bestimmte Schutzmuster, die durch Verletzungen aus dem Gleichgewicht gebracht werden können. Neurozentrierte Trainingsreize können im Verlaufe einer Rehabilitation dazu genutzt werden, diese Prozesse zu beeinflussen und unverhältnismäßig hohe Schutzmuster abzubauen. Dieser Artikel soll in Grundzügen darauf eingehen, wie Bewegungen entstehen und neurozentriertes Training im alltäglichen Therapieprozess eingebunden werden kann – Neuroathletik für Jeden.

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