Gesundheit gehört in Expertenhand: In den Monaten des Corona-Lockdowns kursieren in den Medien vermehrt Berichte über Unfälle und zunehmende gesundheitliche Beschwerden aufgrund von falschem und unsachgemäßem Heimtraining. Fehl- und Überbelastungen können statt des erhofften Gesundheitsnutzens sogar schaden. Deshalb sollte man besser auf qualifizierte Gesundheitsexperten und deren professionelle Angebote vertrauen.

Während bundesweit viele professionelle Fitness- und Gesundheitsanlagen weiterhin geschlossen bleiben müssen, wächst gleichzeitig die ‚Informationsflut‘ im Netz und der Markt für Heimtrainingsgeräte und Apps boomt. Doch wie behält man da den Überblick? Welche Trainingsalternativen sind verlässlich und bieten Sicherheit?

Gesundheitskompetenz schlecht wie nie

Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage verdeutlicht, dass fast 60 Prozent der Deutschen nur eine geringe Gesundheitskompetenz aufweist und zwei Drittel der Befragten angesichts der zunehmenden Informationsflut von gesundheitsrelevanten Informationen und Trainingsempfehlungen (z. B. durch Influencer) zunehmend überfordert sind bzw. gezielt Hilfe suchen.

Der Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 2) des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung der Universität Bielefeld (IZGK) liefert alarmierende Zahlen zur Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung – vor und während der Corona-Pandemie.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Quote der Deutschen mit mangelnder Gesundheitskompetenz in den vergangenen sechs Jahren von 54 auf 64 Prozent deutlich angestiegen ist.

Die Gesundheitskompetenz bleibt vielerorts aktuell besonders auf der Strecke und der Lockdown tut sein Übriges, damit sich dieser Effekt auch noch verstärkt.

Quelle: Fitnessmanagement.de (Umfrage)

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