Fitnessstudios sind Teil der Lösung und sollten entsprechend frühzeitig auf dem weiteren Weg durch die Pandemie genutzt werden, um negative Langzeitfolgen für die Bevölkerung und das Gesundheitssystem zu vermeiden, fordert der deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. (DIFG).

Gesundheit braucht Fitness, das unterstreicht auch eine neue Leitlinie der World Health Organization (WHO). Fitnessstudios sind demnach essenziell für die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung, denn sie ermöglichen ein flächendeckendes gesundheitsorientiertes Training.

Weitsichtig sein

Dieses kann unter anderem Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-, Krebs- oder psychischen Erkrankungen vorbeugen und somit langfristig das Gesundheitssystem entlasten. Daneben zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, dass ein starkes Immunsystem und eine gute körperliche Konstitution die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs von Covid-19 verringern können. Denn: Körperlich aktive und fitte Menschen bewältigen eine Infektion in der Regel besser. Entsprechend sind Fitnessstudios ein wichtiger Bestandteil für den weiteren Weg aus der Pandemie heraus.

Folgen der Inaktivität steigern Gesundheitskosten

„Im Sinne einer langfristigen Entlastung des deutschen Gesundheitswesens sollten Fitnessstudios unbedingt frühzeitig in der Öffnungsstrategie der Politik genutzt werden. Als Folge der anhaltenden Inaktivität der Menschen aufgrund des Shutdowns können diverse Erkrankungen entstehen und damit für persönliches Leid, aber auch Gesundheitskosten in Milliardenhöhe sorgen“, so Ralph Scholz, 1. Vorsitzender des DIFG.

Petition für Wiedereröffnung

Auch die Mitglieder der deutschen Fitnessstudios hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung ihres Studios. Mehr als 125.000 Menschen haben bereits die Petition für eine verantwortungsvolle Wiedereröffnung der Fitnessstudios unterschrieben. Ihre Motivation? Der Wunsch, sich fit zu halten und etwas für die eigene Gesundheit zu tun – heute relevanter denn je.

Quelle: DIFG