Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, möchte die Bundesregierung die Radweg-Infrastruktur mit 660 Millionen Euro unterstützen.

Länder und Gemeinden können ab dieser Woche Fördermittel aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ beantragen und damit neue Radwege, Fahrradstraßen oder der Lastenradverkehr neu- und ausbauen. Ziel dabei sei eine flächendeckende Fahrradinfrastruktur, die eine Attraktivität des Radverkehrs nach sich ziehen solle. An welchen Stellen tatsächlich mit den Mitteln nachgeholfen wird, melden die Gemeinden an.

Verbesserungen schnell spüren

„Gemeinsam mit den Ländern werden wir dafür sorgen, dass das Geld schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo es den größten Nutzen stiftet. Also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren“, berichtete Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Bis zu 90 Prozent Unterstützung

Das Sonderprogramm sei Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung. Finanz- und strukturschwache Regionen können sogar mit bis zu 90 Prozent unterstützt werden. Für alle anderen Regionen sind bis zu 75 Prozent vorgesehen. Neu ist die Möglichkeit, dass der Bund die Fahrradinfrastruktur direkt fördern kann. Dies hatte die bisherige Gesetzeslage nicht zugelassen.

Quelle: welt.de

 

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