Paris (dpa) – Ein gestörter Geruchssinn oder gar dessen vollständiger Verlust gehört zu den häufigsten Symptomen einer Infektion mit Sars-CoV-2. Besonders oft betroffen sind offenbar Patienten mit mildem Erkrankungsverlauf, so das Fazit einer europäischen, im Fachblatt „Journal of Internal Medicine“ vorgestellten Studie.

Ein häufiges Symptom

Ein gestörter Geruchssinn oder gar dessen vollständiger Verlust gehört zu den häufigsten Symptomen einer Infektion mit  dem Coronavirus Sars-CoV-2.

Während die meisten Erkrankten nach durchschnittlich drei Wochen wieder riechen können, berichten einige noch Monate später von gestörten Sinneswahrnehmungen.
In die Untersuchung der Wissenschaftler um den Mediziner Jerome Lechien von der Universität Paris-Saclay gingen Daten von 2.581 Covid-19-Patientinnen und Patienten en aus 18 europäischen Krankenhäusern ein, die von März bis Juni 2020 erhoben wurden.

2.194 der Patientinnen und Patienten hatten einen milden Covid-19-Verlauf (85 Prozent), 110 einen mittelschweren (4,3 Prozent) und 277 (10,7 Prozent) erkrankten schwer.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Originalstudie Journal of Internal Medicine

Das könnte sie auch interessieren:

Vitamin D soll vor einem schweren Corona-Verlauf schützen!