COVID-19-Pandemie führte zu zahlreichen Einschränkungen des öffentlichen und sozialen Lebens. Besonders die erzwungenen Sportpausen aufgrund geschlossener Fitness- und Gesundheitseinrichtungen könnten dabei für ältere Menschen Konsequenzen haben, denn mit zunehmendem Alter dauert der Wiederaufbau von Muskelkraft
immer länger.

Sportunterbrechung hat Auswirkungen

Welche Auswirkungen die Corona-bedingte Trainingsunterbrechung für
Menschen über 60 Jahre hat, untersucht nun eine Studie der Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg in Zusammenarbeit mit milon, einem führenden Anbieter für digital vernetztes
Gesundheitstraining, und dem Physiotherapeuten-Netzwerk Physio Aktiv. Ziel der Studie ist es,
aufzuzeigen, wie sich eine längere Unterbrechung des Kraft-Ausdauertrainings auf die körperliche
Leistungsfähigkeit und gesundheitsbezogene Lebensqualität älterer Menschen auswirkt.

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Tania Zieschang beobachten die Wissenschaftler der
Abteilung Geriatrie des Departments für Versorgungsforschung der
Universität Oldenburg hierfür Personen über 60 Jahre in einem Zeitraum von einem Monat vor
und sechs, bzw. zwölf Monaten nach der ersten Trainingspause. Als Vergleichsgruppe wird
eine jüngere Gruppe mit Studienteilnehmern zwischen 45 und 60 Jahren herangezogen.

Milon gewährt Zugriff auf Daten

Für die Studie gewährt milon zum ersten Mal Zugriff auf die Daten in der Trainingssoftware
milon CARE, die in anonymisierter Form und unter Berücksichtigung strenger
Datenschutzstandards bereitgestellt werden.

„Gerade im Alter ist ein regelmäßiges Kraft-Ausdauer-Training wichtig, um dem Abbau von
Muskelmasse entgegen zu wirken, doch älteren Menschen ist dies häufig gar nicht bewusst.
Daher ist uns dieses Thema seit jeher ein wichtiges Anliegen und wir freuen uns sehr,
die Studie der Universität Oldenburg zu unterstützen“, sagt Wolf Harwath, Geschäftsführer der milon Gruppe.

Quelle: Milon (Studie: Physioaktiv)

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