Ein Positionspapier der Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) aus 2020 befasst sich mit Sicherheitsaspekten bei der Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) im Sport.

Nahrungsergänzungsmittel gelten als Lebensmittel

NEM zählen rechtlich zu den Lebensmitteln und können Vitamine, Mineralstoffe und sonstige Stoffe mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung enthalten. Bei sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung ist gegenwärtig bis auf wenige Ausnahmen nicht speziell geregelt, welche Stoffe im Einzelnen zugesetzt werden dürfen, sofern die Produkte noch als Lebensmittel einzuordnen sind.

Keine Prüfung der Sicherheit

NEM werden in großer Vielfalt angeboten und können via Internethandel weltweit bezogen werden. Sie unterliegen hierzulande vor dem Inverkehrbringen nur einer Anzeigepflicht; eine staatliche Prüfung der Sicherheit erfolgt dabei nicht. Die Verantwortung für ihre Sicherheit und dass VerbraucherInnen durch Aufmachung und Bewerbung nicht getäuscht werden, liegt bei den Herstellern und Distributoren der NEM.

Ausgewogene Ernährung vor Supplementation

Für SportlerInnen ist eine ausgewogene und den Bedürfnissen angepasste Ernährung ein grundlegendes Erfordernis und eine Voraussetzungen für gute sportliche Leistungen. NEM stellen keinen Ersatz für eine ausgewogene Ernährung dar.

Quelle: Ernährungs-Umschau.de

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