Der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. (DIFG) berichtet, dass die Fitnessstudios aufgrund der Hygienekonzepte der Betreiber sichere Orte bleiben – auch bei steigenden Infektionszahlen. Das könnte vor allem für die Wiedereröffnung nach dem zweiten Lockdown relevant sein.

Fitnessstudios bieten in Deutschland rund 11,66 Mio. Mitgliedern die Möglichkeit der bewegungsorientierten Prävention. Die positiven Aspekte von Sport und Bewegung seien laut DIFG unbestritten. Wissenschaftliche Studien belegen demnach die Wirkung des Kraft- und Ausdauertrainings zur Eindämmung von Erkrankungen wie Adipositas, Herzkreislauf- Erkrankungen oder Diabetes. Darüber hinaus können durch das Fitnesstraining auch psychische Beeinträchtigungen eingedämmt werden. Gerade in den kalten und dunklen Herbst- und Wintermonaten stellt das Training in den Fitnessstudios für viele Menschen den wichtigen Ausgleich zum Alltag dar. Die Betreiber der Fitnessstudios bieten auch in Zeiten steigender Infektionszahlen ein sicheres Trainingsumfeld. Das Robert-Koch-Institut hat die Infektionsumgebung von erfassten COVID-19-Ausbrüchen untersucht und entsprechende Daten Mitte September veröffentlicht. Demnach gehören Fitnessstudios nicht zu Orten mit einer signifikanten Zahl an Ausbruchsfällen.

Dies deckt sich mit den praktischen Erfahrungen in Fitnessstudios. In den Studios werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die das Risiko einer Infektion minimieren. Ein im Auftrag des DIFG durchgeführtes Gutachten der TU München und IST Düsseldorf liefert die Grundlage für einen entsprechenden Maßnahmenkatalog. Dieses ist einsehbar unter www.gesundheit-braucht-fitness.de . Im Laufe der letzten Monate konnten die wissenschaftlich empfohlenen Maßnahmen auch um umfangreiche praktische Erfahrungen ergänzt werden. Die Konzepte der Fitnessstudiobetreiber gewährleisten weiterhin ein sicheres Trainingsumfeld für alle. Zu den Maßnahmen zählen:

Hygienekonzept

Eine gute Durchlüftung wird durch die Erhöhung des Luftumsatzes bei raumlufttechnischen Anlagen und das Öffnen der Fenster sichergestellt. Eine umfassende Hygiene im Studio wird durch Bereitstellung von Desinfektionsmittel und erhöhte Reinigungsintervalle gewahrt.

Abstandsregelungen

Ausreichender Abstand zwischen allen Personen wird unter anderem durch die Beschränkung der Zahl der Trainierenden, die Sperrung stationärer Trainingsgeräte, der Ausweisung von Laufwegen sowie die eingeschränkte Nutzung von Dusch- und Saunaanlagen ermöglicht.

Einschränkung sensibler Angebote

Sensible Angebote, die eine hochintensive Belastung oder einen zu engen Kontakt mit sich bringen, werden eingeschränkt.

Information von Mitarbeitenden und Kunden

Eine Sensibilisierung der Mitarbeitenden und Updates zum aktuellen Infektionsgeschehen sowie die Information zu Verhaltensempfehlung der Behörden für Hand-, Nies und Hustenhygiene ist ein wichtiger Bestandteil für das verantwortliche und rücksichtvolle Verhalten aller.

Angepasste Betriebsprozesse

Eine Prozedurplanung stellt im Infektionsfall das schnelle und richtige Handeln der Beteiligten sicher, damit die Fitnessstudios auch weiterhin sichere Orte bleiben.

 

Quelle: DIFG

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