Die Hamburgerin Judith Havers gewann bei 38 Grad und Hitze Gold bei einem 100-Kilometer-Lauf durch die tunesische Wüste.

[md] Die deutsche Ultra-Marathonläuferin Judith Havers legte den 100-Kilometer-Lauf bei 38 Grad in der prallen Sonne in zwölf Stunden und 21 Minuten zurück. Sie setzte sich damit gegen die internationale weibliche Konkurrenz durch.

Die Hürden

Hindernisreicher als der Sand und die Hitze sei vor allen Dingen der am Abend aufkommende Wind gewesen. Havers wurde am Sonntag mit einer Goldmedaille und einem Preisgeld von 3.000 Euro geehrt.

Im Jahr zuvor hatte die Extrem-Sportlerin bereits den dritten Platz im Ultra Mirage El Djerid-Geländelauf (UMED) belegt. Der schnellste Mann, der Tunesier Fares Debaya, lief nach 10 Stunden und 26 Minuten ins Ziel. Neu war dieses Jahr, dass die 221 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus insgesamt 17 Ländern neben der 100 Kilometer-Strecke erstmals auch über 50 Kilometer gegeneinander antreten konnten.

 

Lauf trotz Corona

Der Ultra-Lauf wurde unter der Einhaltung strikter Corona-Hygieneregeln durchgeführt. Tunesien verschreibt derzeit starke wirtschaftliche Probleme, die sich durch die Pandemie weiter zuspitzten. Mit dem Event sollten mehr Reisende angelockt und der Tourismus wieder hochgefahren werden.

 

Quellen:

Süddeutsche Zeitung 

FAZ

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