Der österreichische Extremsportler Josef Köberl hat genau zwei Stunden, 30 Minuten und 57 Sekunden ausgehalten, mit nur einer Badehose bekleidet, in einer bis zu den Schultern mit Eis gefüllten Glaskabine zu stehen. Damit hat er seinen Weltrekord von letztem Jahr noch getoppt. Mit seiner Aktion möchte er nicht nur auf sich, sondern „auf die schmelzenden Gletscher und den Klimawandel aufmerksam machen.“

[jr] 200 Eiswürfel waren nötig, um die Glaskabine zu befüllen. Der hauptberuflich im Klimaschutzministerium beschäftigte Österreicher konzentrierte sich während seinem Rekordversuch laut eigenen Angaben auf positive Emotionen. Das half ihm dabei, die „Schmerzwelle“ zu bekämpfen und das Eisbad auszuhalten.

Lebensgefahr

Letztes Jahr hat Köberl im Zuge seines Versuches eine Sensorkapsel geschluckt, welche seine Körpertemperatur konstant aufzeichnete. Am Ende lag diese bei 34,1 Grad. Insofern kannte er sich aus und wusste, dass er seinen Versuch abbrechen hätte müssen, falls seine Körpertemperatur auf 32 Grad abgesunken wäre. Bei diesen für den menschlichen Körper extremen Temperaturen befindet sich dieser in absoluter Lebensgefahr, wie österreichische Ärzte gegenüber der Zeitung „Kurier“ bestätigten. Für untrainierte Menschen könnten schon die ersten 15 Minuten im Eis zu tödlichen Herzrhythmusstörungen führen.

Nach seinem erfolgreichen Versuch aß Köberl erst einmal ein Eis und gab an, das Erste, was sich aufwärmen müsste, wären die Füße.

 

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Quelle: Spiegel Online