Milwaukee Bucks boykottieren Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic und setzen damit ein historisches Zeichen gegen die Polizeigewalt in den USA.

[md] Erst kürzlich kam es in Kenosha, Wisconsin (USA) erneut zu ausschreitender Polizeigewalt: Jacob Blake wurde durch sieben Schüsse in den Rücken verletzt. Derzeit liegt er mit zahlreichen Organverletzungen im Krankenhaus und soll laut Angaben seiner Familie von der Hüfte abwärts gelähmt sein.

Wiederaufnahme der Saison fraglich

Dieser Vorfall bewegte die Milwaukee Bucks zu einem öffentlichen Protest während ihres Playoff-Spiels gegen die Orlando Magic. Anschließend wurden alle weiteren Partien des Tages abgesagt. Mehrere Spieler, darunter Bucks-Guard George Hill stellten sogar in Frage, ob eine Aufnahme der NBA-Saison aufgrund der Vorfälle überhaupt erfolgen sollte. Hill sagte zu Marc Spears (The Undefeated): „Wir sind die Morde und die Ungerechtigkeit leid.“

Der Protest des Teams war nicht abgesprochen oder angekündigt. Auch die Besitzer des Teams seien darüber im Unklaren gewesen.

Das weitere Vorgehen wurde in einem dreistündigen Meeting der NBA-Spieler beratschlagt. Laut Shams Charania (The Athletic) sollen allein die Lakers und Clippers für eine vorzeitige Beendigung der Saison gewesen sein.

Baskteballstar LeBron James bezog ganz klar Stellung: Er verließ das Meeting vorzeitig, nachdem die Diskussion hitzig geworden sein soll.

 

Quellen:

New York Times 

Spox 

 

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