Mit der Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, dass ab dem 30. Mai wieder Fachmessen stattfinden dürfen, wird die FIBO im Oktober dieses Jahres stattfinden – jedoch nur als Fachmesse. Private Besucher werden nicht zugelassen.

[jr] Für Hans-Joachim Erbel, CEO des FIBO-Veranstalters Reed Exhibitions ist es nachvollziehbar, dass Messen vorerst nur für das Fach-Publikum geöffnet werden. „Die Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat Signalwirkung, sie schafft Planungssicherheit, verbunden mit dem Vertrauen, damit verantwortlich umzugehen und hohe Sicherheits- und Hygienestandards zu gewährleisten“. Die Normalität muss erst wieder Laufen lernen – die Entscheidung ist ein erster großer Schritt.“

Nur Fachbesucher haben Zutritt

Darauf ist auch das Set up der FIBO im Oktober zugeschnitten, die erstmals an drei Tagen ausschließlich für Fachbesucher geöffnet sein wird. Deshalb konzentriert sich die Messe im Oktober auf Themen, Veranstaltungsformate und Ausstellungsflächen, die speziell für diese Zielgruppe relevant sind. Der Sonntag entfällt im Oktober als Veranstaltungstag.
Insgesamt werden zur FIBO im Oktober 350 Aussteller erwartet.

„Wir wissen, wie schmerzhaft diese Entscheidung für die FIBO-Community ist, die regelmäßig zur FIBO kommt“, so FIBO-Chefin Silke Frank, „doch bitte habt Verständnis dafür, dass uns die Hände gebunden sind und wir nicht anders können.“ Stattdessen sollen virtuelle Veranstaltungsformate mit Videos der Aussteller, Livestreams, Interviews und Workouts on demand den kompletten Überblick über die Branchenhighlights geben und für FIBO@Home-Erlebnisse sorgen, „die unter die Haut gehen“, wie Silke Frank verspricht. „Alle bereits gekauften Privatbesucher-Tickets behalten ihre Gültigkeit für die FIBO 2021 oder können gegen Erstattung zurückgegeben werden.“

Back to Business

„Nach dem Lockdown der letzten Monate, der weite Teile der Branche existentiell getroffen hat, geht von der Entscheidung für die FIBO eine Signalwirkung aus. Sie wird ganz im Zeichen der Neuorientierung stehen, von der Impulse zur Revitalisierung ausgehen. Umso wichtiger ist es, noch vor der regulären FIBO 2021 mit einer ‚Sonder-Edition‘ in den Markt zu gehen“, so Silke Frank, die in den letzten Wochen in vielen Gesprächen mit Kunden und Verbänden erlebt hat, wie groß der Bedarf und die Notwendigkeit an Back-to-Business-Initiativen ist.

Update: Hygiene- und Sicherheitsvorschriften liegen vor

Die FIBO geht im Oktober mit diversen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen an den Start. Diese sind vom Veranstalter gemeinsam mit den Landesinstitutionen, Behörden und der Koelnmesse erarbeitet. In Nordrhein-Westfalen sind Fachmessen unter Berücksichtigung von Schutzkonzepten bereits seit dem 30. Mai wieder erlaubt. Die FIBO kann deshalb ausschließlich als Fachmesse und ohne Privatbesucher stattfinden. Zu den Maßnahmen gehören Leitsysteme, größere Flächen und eine daran angepasste Besucherzahl sowie eine lückenlose Kontaktverfolgung.

„Das neue Setup der FIBO und die umfangreichen Hygienemaßnahmen, die wir nun vorstellen können, geben allen Beteiligten Sicherheit“, so Silke Frank, Event Director der FIBO. „Unsere Aussteller können nun mit den konkreten Planungen und Standbauten beginnen, wir selber sind bereits in der Finalisierung der Umsetzung unserer eigenen Flächen mit der Koelnmesse sowie unseren Standbaupartnern.“

Hygieneregelungen

Zu den Vorkehrungen gehören beispielsweise eine verstärkte Reinigung und Desinfektion in allen Bereichen, insbesondere in den Sanitäranlagen. Ebenso ist auch die Pflicht zu einem Mund-Nasen-Schutz auf dem gesamten Gelände mit Ausnahme der Sitzplätzem geplant. Die FIBO stellt Messeteilnehmern bei Bedarf eine Maske zur Verfügung. Auch die Lüftungsanlagen mit einer getrennten Fort- und Abluftschaltung der Koelnmesse tragen zur Hygiene bei.

Abstandsregeln

Auf der FIBO soll laut Veranstalter der notwendige Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden, die unter anderem auch aus der Limitierung der Besucheranzahl hervorgehen soll. Falls erforderlich sind auch Flächenvergrößerungen bei Ausstellern geplant. So wird mehr Bewegungsmöglichkeiten für die Aussteller und Besucher geschaffen. Zudem werden die Gänge in allen Hallen verbreitert und es wird ausreichend Platz an den Eingängen, in Wartebereichen und an Knotenpunkten geschaffen. Hier wird es spezielle Regelungen geben. Für Konferenzen, Workshops und Vorträge wird zum Schutz aller Teilnehmer die Bestuhlung und die Zahl der Sitzplätze angepasst.

Registrierung

Alle Aussteller und Besucher müssen sich im Vorfeld zu der Messe registrieren. So soll sichergestellt werden, dass der Veranstalter im Falle einer Corona-Infektion Kontaktpersonen schnell identifizieren kann.

Hier geht es zu den Sicherheitmaßnahmen.

Quelle: FIBO