Im Juli erhöhte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Referenzwerte für Zink. Besonders betroffen sind Vegetarier.

Pflanzliche Ernährung hemmt Zinkaufnahme

Durch die gesteigerte Aufnahme von ballaststoffreichen Lebensmitteln wie etwa Vollkornprodukte wird die Aufnahme von Zink gehemmt. Grund dafür ist das so genannte Phytat. Dieser Stoff ist in Mais, Soja, Weizen-, Gersten- und Roggenkleie enthalten. Eine ballaststoffreiche Ernährung wirkt sich wesentlich auf die Zinkaufnahme aus. Durch das Phytat kann die Zinkaufnahme bis zu 45 % vermindern sein.

Hohes Risiko bei sportlich aktiven Frauen

Laut DGE sind besonders sportliche Frauen, die sich vegetarisch ernähren betroffen. Bei mehr als der Hälfte der Testperson wurde ein Zinkmangel festgestellt.  Umso wichtiger ist es, auf eine ausreichende Zinkaufnahme zu achten. Die DGE empfiehlt Frauen einen Referenzwert von 8 mg, und Männern 14 mg pro Tag.

Bei der Supplementierung durch Zinkpräparate muss darauf geachtet werden, dass diese oral gut aufgenommen werden können.

Zinkmangel

Zu wenig Zink führt zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit. Zudem können Haarausfäll, Wachstumsstörungen und ein gesteigertes Infektionsrisiko die Folge sein.

 

Quelle: DGE