Es heißt: Die Aufnahme bei der Bundeswehr ist kein Zuckerschlecken. Doch mit welchen Übungen wird eigentlich die Sportlichkeit der Anwärter geprüft?

Der Basis-Fitness-Test

Der sogenannte Basis-Fitness-Test bei der Bundeswehr teilt sich in drei Disziplinen auf, die in einer festgelegten Reihenfolge zu bewältigen sind: Pendellauf, Klimmhang und 1000-Meter-Lauf. Diese drei Übungen müssen in 90 Minuten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bewertung der Leistungsfähigkeit berücksichtigt neben der reinen Leistung auch Alter und Geschlecht.

Pendellauf

Die Aufgabe beim Pendellauf liegt darin, aus der Bauchlage so schnell wie möglich eine in zehn Metern entfernt aufgestellte Pylone zu umlaufen. Zurück am Startpunkt, begibt man sich wieder in die Bauchlage und klatscht die Hände hinter dem Rücken zusammen. Dann springt man wieder auf und sprintet in die nächste, der insgesamt fünfeinhalb Runden. Insgesamt muss die Einheit in maximal 60 Sekunden absolviert werden.

Klimmhang

Die zweite Herausforderung ist der Klimmhang. Hier soll der Prüfling so lange wie möglich in der Endposition eines Klimmzugs ausharren. Mindestens fünf Sekunden muss diese Position gehalten werden.

1000-Meter-Lauf

Die letzte Disziplin ist der 1000-Meter-Lauf. Das sind zweieinhalb Runden auf der Laufbahn, die in maximal sechs Minuten und 30 Sekunden erreicht werden müssen.

Ergebnisbewertung

Die Ergebnisse in den Prüfungsdisziplinen des Basis-Fitness-Tests werden in ein Punktesystem eingetragen und darauf basierend bewertet. Frauen erhalten einen Geschlechterzuschlag und Personen über 35 Jahren einen Altersbonus. Der Basis-Fitness-Test muss jährlich wiederholt werden.