Am Wochenende findet in New York das Finale des Fortnite´s World Cup statt. Ein deutscher steht im Finale. Dem Gewinner winken 3 Millionen Dollar Preisgeld.

Sport – ja oder nein?

Ob E-Sports ein „richtiger“ Sport ist wird kontrovers diskutiert. Computerspielen sei kein Sport, weil Bewegungsarmut vorherrsche, sagen die einen. Für ein erfolgreiches Spiel braucht es eine herausragende Hand-Augen-Koordination sowie Reaktionsgeschwindigkeit, sagen die anderen. In Deutschland gibt es inzwischen an die 1,5 Millionen E-Sportler.

13-jähriger Deutscher im Finale

Am Wochenende findet in New York das Finale des Fortnite´s World Cup statt. Das Computerspiel hat etwa 250 Millionen registrierte Spieler. Einer der besten ist der deutsche Lion „Lyght“ Krause. Er zählt mit gerade mal 13 Jahren zu den Top 100 Gamern.

Unglaublich viel Geld

Da Lion zu den besten gehört, erhält er bereits für die Teilnahme schon 50 000 Dollar. Der Gewinner streicht am Ende 3 Millionen Dollar Preisgeld ein, Platz 2 erhält 1,8 Millionen und Platz 3 ist mit 1,2 Millionen Dollar ausgelobt.  Zum Vergleich: bei der aktuellen Schwimm WM in Südkorea belaufen sich die Preisgelder im Gesamten auf etwa 5,8 Millionen Dollar. Schaut man auf einzelne Sportler: Ein Wimbledon-Sieger erhält etwa 2, 6 Millionen Dollar.

Begriffsdefinition E-Sport

Unter dem Begriff E-Sports wird der sportliche Wettkampf mit Computerspielen zusammengefasst.  Vor 19 Jahren wurde in Seoul/ Südkorea die World Cyber Games, und damit der erste weltweite Wettkampf unter E-Sportlern ausgetragen. 2003 etablierte sich der zweite bedeutende Wettkampf, der Electronic Sports World Cup (heute eSports World Convention).

 

UPDATE 29.07.2019

Der 16-jährige US-Amerikaner Kyle „Bugha“ Giersdorf hat den Einzelmodus für sich entschieden. Der beste deutsche Spieler, Jan „Fwexy“ Kaur, landetet auf Platz 31. Im Team-Modus gewann der 17-jährige Österreicher David „Aqua“ Wang zusammen mit seinem norwegischen Partner Emil „Nyhrox“ Bergquist Pedersen (16 Jahre).