Volleyball-Nationalspielerin Berit Kauffeldt, Leichtathlet Nils Schumann, die Jungs der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Sie alle tun es – und die Liste ließe sich fast beliebig verlängern. Für viele Profisportler zählt Yoga inzwischen ganz selbstverständlich zum regelmäßigen Trainingsprogramm. Aus gutem Grund?

Yoga ist nicht gleich Yoga. Gleich vorneweg: Yoga ist enorm facettenreich und vielschichtig. Von „dem“ Yoga zu sprechen, ist daher ungefähr so, als wollte man einen Artikel über „den Wintersport“ schreiben und dabei alle Disziplinen subsummieren – denn die jeweiligen Stile und Ansätze im Yoga sind genauso unterschiedlich wie Super-G und Eiskunstlauf. Deshalb sollen hier insbesondere dynamische Stile wie Ashtanga (Vinyasa) Yoga und ihr Nutzen für Leistungs- und Hobbysportler im Fokus stehen.