Erfolg ist nicht immer gleichzusetzen mit gewinnen oder verlieren – er ist vielmehr etwas, das sich aus einer Situation ergibt, also „erfolgt“. Das bedeutet: Alles, was du in deinem Leben tust, wird später in einer entsprechenden Situation resultieren und ist das Ergebnis dessen, was du dafür geleistet oder dir erarbeitet hast. Klingt plausibel – und doch ist Erfolg in dem Maße, wie ihn die breite Öffentlichkeit sieht, nicht auf einfachem Wege zu erreichen.

Aller Anfang ist schwer, aber nicht nur der. Als ich vor rund acht Jahren die Entscheidung ins Auge fasste, mich beruflich neu zu orientieren, musste zuerst einiges in meinem Mindset verändert werden. Und so begann ich parallel zu meinem Hauptjob im Marketing- und Eventbereich die Ausbildung zum Fitnessinstruktor; nebenher arbeitete ich als Praktikant bei einer großen Schweizer Fitnesskette. Bevor ich jedoch diesen Weg einschlagen konnte, musste etwas Wesentliches passieren. Die Tatsache, dass ich um die 30 Jahre alt war und sozusagen eine 180-Grad-Kehrtwende von meinem ursprünglichen Beruf wagen wollte, machte mir Angst: Was würden wohl die anderen sagen? Was, wenn ich nicht erfolgreich werde? Wie werde ich mein Leben finanzieren können? Wofür habe ich denn überhaupt studiert? Diese Ängste wurden mir teilweise in einem Coaching zur persönlichen Standortbestimmung genommen. Über ein halbes Jahr lang wurde ich intensiv begleitet – und dieses Coaching zeigte mir den Weg, den ich in den letzten Jahren gegangen bin, genau auf.