Da der Markt viele Trainer und Fitnessstudios bietet, ist es wichtig, sich abzuheben. Doch viele wissen gar nicht genau, worauf es ankommt, um beim Kunden zu punkten. Wie sieht deine Zielgruppe eigentlich aus? Wie wohl fühlt sie sich bei dir? Und wie erkennst du ihre Bedürfnisse und deine Alleinstellungsmerkmale?

Fitnessstudios und Trainer verkaufen keine Ware, sie bieten im optimalen Fall ein besseres Wohlgefühl. Doch wie oft gelingt das wirklich? Viele Unternehmen schätzen sich bezüglich ihrer Kundenorientierung besser ein, als der Klient es tut. Das liegt zum einen daran, dass der Kunde häufig auf andere Aspekte Wert legt, als der Unternehmer oder Trainer denkt. Es hängt aber auch damit zusammen, dass wir uns oftmals bei Dingen selbst überschätzen, in denen wir verhältnismäßig gut sind. Dieser Selbstüberschätzungseffekt (above the average effect) ist wissenschaftlich erwiesen (1) – und er gilt auch für den Businessbereich. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man sich und sein Geschäftsmodell immer wieder kritisch hinterfragen. Die Kundenorientierung spielt dabei eine wichtige Rolle.