Die SLAP-Läsion ist ein typisches Beschwerdebild bei Werfern und anderen Überkopfsportlern. Trainer können es mit einem spezifischen Training vermeiden und wenn es aufgetreten ist, konservativ behandeln. Dazu benötigt man einen zielgerichteten Trainingsplan. 

 

SLAP. Das Akronym steht für „superior labral anterior to posterior“ und beschreibt die ausgedehnte Lokalisation der Labrumverletzung am Schultergelenk. Sie befindet sich sowohl vor als auch hinter dem Ursprung der langen Bizepssehne (Abb. 1). 

Die SLAP-Läsion gehört zu den häufigsten Verletzungen bei Wurfsportlern (1). Meist entsteht sie im Laufe der Zeit aufgrund der hohen Schulterbelastung. Sie kann aber auch durch ein Kompressions- oder Traktionstrauma am Schultergelenk auftreten. Die Diagnostik und Therapie stellen oftmals eine echte Herausforderung dar, da gerade bei Werfern die Anatomie in vielen Fällen verändert ist und Begleitverletzungen bestehen (2-4).