Deine Klientin ist über 40. Sie kommt zu dir, weil sie an Gewicht zugenommen hat und sich in ihrem Körper nicht mehr wohlfühlt. „Da stecken bestimmt die Wechseljahre dahinter“, glaubt sie. Das ist in diesem noch frühen Jahren theoretisch möglich, aber in diesem Alter komsmen noch andere Ursachen infrage. In diesem Artikel erhältst du einen Einblick in das Thema Menopause und erfährst, wie du bei Wechseljahresbeschwerden im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes vorgehen kannst.

Menopause: das Wichtigste kurz erklärt. Hitzewallungen, vermehrtes Schwitzen, Stimmungsschwankungen und das Nachlassen der sexuellen Lust: Viele weitere Beschwerden können in den Wechseljahren auftreten. Zunächst wollen wir ein paar Begriffe klären. Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, setzen normalerweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein. Im Durchschnitt sind Frauen 51, wenn sie die Übergangsphase erreichen und die Menstruation ausbleibt (1).

Mit dem Begriff Menopause bezeichnen Ärzte die letzte Regelblutung im Leben einer Frau. Der weibliche Organismus produziert immer weniger Östrogen, sodass es nicht mehr zum Eisprung kommen kann und die Eierstöcke verkümmern. Die Symptome in den Wechseljahren sind also eine Folge des Östrogenmangels. Richtig? Nein, so pauschal stimmt das nicht.