Das Schlimmste, was einen Fußballspieler passieren kann, ist es, sich zu verletzen. Und das in einer Spielsportart, die als eine der verletzungsriskantesten der Welt gilt. Die Zeitungen sind voll von Artikeln zum Thema Verletzungspech der Profis. Auch vor dem Amateursport machen schwerwiegende Verletzungen keinen Halt. Verletzungen durch Gegnerkontakt sind oft nicht zu vermeiden. Das Risiko für Verletzungen ohne Fremdeinwirkung kannallerdings durch ein gezieltes, präventives Training stark minimiert werden. Diese Verletzungen haben selten mit Pech zu tun, sondern sind oft ein Ergebnis von schlechten Bewegungsmustern und falschem Training. Grund genug, um präventives Training in den Trainingsalltag zu integrieren.

Leistungsorientierter Amateurfußball. Top ausgerüstet wird der Platz betreten, um noch vor der ersten Traineransage den ersten Flugball des Tages über den ganzen Platz zu dreschen. Anschließend sich noch wenige Runden „warm traben“, das obligatorische „Eck“ eröffnen, um kalt in die ersten Zweikampfsituationen zu gehen. Zum Abschluss der Aufwärm-Routine noch ein paar Stammtischgespräche beim statischen Dehnen. Diese oder ähnliche Bilder prägen teils immer noch die Trainingsplätze im Amateurfußball.