Gerade in Zeiten von Corona und vermehrter Homeoffice-Tätigkeit haben sich mehr Menschen denn je ihren lang ersehnten Traum eines eigenen Hundes erfüllt. Doch die Zeit ist immer noch knapp und sowohl der Vierbeiner will beschäftigt werden als auch das eigene Training soll vorangehen. Für alle, denen das Spazierengehen und Stöckchenwerfen nicht genügt, ist Sport mit dem Hund eine Alternative, die körperlich ambitionierten Hundebesitzern und ihren Vierbeinern eine herausfordernde und durchaus spaßige Möglichkeit der gemeinsamen Aktivität bietet.

Leichtathletik mit Hund. Viele Menschen denken bei Hundesport in erster Linie an eine aktive Beschäftigungsmöglichkeit für den Hund, bei der dessen Besitzer weder viel tun muss, noch besonders sportlich ist. Wer allerdings einen Blick in den aktiven Turnierhundsport wirft, kurz THS, mit seinen Wettkämpfen und bundesweiten Meisterschaften, wird schnell feststellen, dass es sich hierbei um einen weit verbreiteten Irrglauben handelt. Die Prüfungsordnung des Verbands für das Deutsche Hundewesen e. V. bezeichnet diese Sportart nicht umsonst als Leichtathletik und Breitensport mit Hund. Diese Bereiche unterteilen sich in verschiedene Einzel- sowie Mannschaftsdisziplinen. Sie werden stets nach der Laufzeit bewertet, die das gesamte Mensch-Hund-Team benötigt, um unterschiedliche Parcours zu überwinden.