Oft reichen für den „normalen Kunden“ im Personal Training grundlegende Übungsprogressionen und eine zielabhängig Reizsetzung mittels Trainingsumfang und -volumen aus, um eine entsprechende Body-Composition zu erzielen. Dies gilt auch für ambitionierte Hobbysportler oder Profi-Athleten in den Bereichen Kraftaufbau oder Schnellkrafttraining. In gewissen Szenarios ist es aber notwendig, auf spezifische Trainingsmethoden zurückgreifen zu können, um noch bessere und schnellere Ergebnisse zu erzielen, speziell wenn der Kunde bereits fortgeschritten ist.

Was sind Trainingsmethoden?Trainingsmethoden sind spezielle Variationen von Satz- und Wiederholungsschemen, welche die Homöostase des Körpers stören und eine spezifische Adaption zur Folge haben. Dabei sollten Trainingsmethoden bessere Ergebnisse erzielen als regulär geplante Trainings, da ansonsten das Training unnötig komplex und das Ziel verfehlt wird (Abb. 1).

Abbildung 1: bessere Ergebnisse durch spezifischeres TrainingContinuum Strength
Abbildung 1: bessere Ergebnisse durch spezifischeres Training

Als Basis können wir dabei die zwei Stressoren heranziehen, welche in der Trainingsplanung am prominentesten sind: Intensität (wie viel Gewicht in Relation zum Maximum wird bewegt, wie viel Output in Relation zum Maximum hat der Kunde) und Volumen (wie viel Gesamtgewicht wird bewegt, wie viel Zeit unter Spannung habe ich).