Etwa ein Drittel der gesundheitsbewussten Bevölkerung nutzt laut einer Umfrage bei Statista (1) regelmäßig einen Fitnesstracker. Doch wie gehen diese Wearables mit den sensiblen Daten der Nutzer um? Welche Informationen werden wie und an wen weitergeleitet? Warnen Datenschützer zu Recht vor der Nutzung der beliebten Assistenten und wie sehr sind wir mittlerweile abhängig von der andauernden Selbstkontrolle?

Detailliertes Nutzerprofil. Der Markt der sogenannten Wearables boomt. Hierzu zählen Fitness-Armbänder, Sportuhren und Smartwatches mit Fitness-Funktionen. Teilweise gewähren Krankenversicherungen sogar beim Erwerb eines solchen Gerätes Zuschüsse und belohnen die Träger bei der Erreichung bestimmter Ziele. Die Daten, die mit diesen Devices aufgezeichnet werden, machen schnell klar, weshalb ein besonderer Schutz vor Datenmissbrauch gewährleistet sein muss. Neben Puls, Schrittzahl, Bewegung und zurückgelegter Strecke (über GPS-Daten), wird auch oft der Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und Hautspannung, Stresswerte, Fortschritte beim Workout und sogar das Schlafverhalten dokumentiert. Anhand von Bewegungsmustern können die mobilen Trackinggeräte sogar erkennen, welche Sportart der Träger praktiziert. Zusammen mit der passenden App werden die gesammelten Daten verwendet, um hilfreiche und informative Statistiken und Analysen zu erstellen. In Kombination mit weiteren Angaben zur Person kann so ein sehr detailliertes individuelles Nutzerprofil erstellt werden.