Das Olympische Gewichtheben ist eine Königsdisziplin des Kraftsports. Gewichtheben ist durch Crossfit auch bei Freizeitsportlern sehr populär geworden und das mit gutem Grund: Wer effektiv Muskeln aufbauen und dabei seine Kraftfähigkeit verbessern will, kommt um diese Disziplin schlichtweg nicht herum. Um bei der durchaus komplexen Bewegung Verletzungen vorzubeugen, ist eine genaue Kenntnis der Technik und der exakten Bewegungsabläufe unabdinglich. So auch beim Schwungsdrücken.

Stellenwert und Einordnung. Das Schwungdrücken ist eine effiziente Überkopfübung, die mit einer Beschleunigungsphase des gesamten Körpers, gekoppelt mit Schulter- und Armdruckkraft, trainiert wird. Viele Sportler nutzen das Schwungdrücken, wenn die Wiederholungszahlen oder die Intensitäten beim Kraftdrücken (Shoulder Press) zu hoch sind. Das bedeutet, die Serie wird mit dem Kraftdrücken (Wiederholungen 1 bis 3) begonnen und endet mit dem Schwungdrücken (Wiederholungen 4 bis 6). In vielen Sportarten dient das Schwungdrücken als Grundübung für das Reißen (Snatch) und das Stoßen (Clean and Jerk), sprich um höhere Lasten überkopf zu bewegen. Die klassische Anwendung des Kraftdrückens ist hier leider oft nicht ausreichend. Im Crosstraining können durch den Trainingseinsatz des Schwungdrückens die Wiederholungszahlen pro Zeiteinheit erheblich gesteigert werden.