Wenn sich der Kunde mit Doping selbst auf die Hörner nimmt. Bis zu 400.000 Mitglieder in deutschen Fitnessstudios nehmen wahrscheinlich Anabolika oder andere Medikamente zur Leistungssteigerung ein – vorsichtig geschätzt. Doping im Spitzensport wird durch die Medien in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Der Medikamentenmissbrauch im Freizeitsport ist jedoch das gesellschaftlich wesentlich gravierendere Problem. Und das wird bisher konsequent verdrängt.

„Mir schoss das Blut aus der Nase.“ Thomas ist heute gut drauf. Er geht wie gewohnt in sein Studio. Gegen 22 Uhr trifft er ein, die Trainer packen gerade ihre Sachen zusammen. Heute will er es wissen. 280 Kilogramm sind die Zielmarke, kein Problem. Er setzt an, Hilfe braucht er nicht. Er ist seit zwölf Jahren Kraftsportler, Anabolika gehören seit zehn Jahren dazu. Thomas absolviert die ersten Wiederholungen, presst die Lippen aufeinander, zischende Laute entweichen, seine Gefäße an der Schläfe treten deutlich hervor. Er macht weiter, stöhnt, versucht weiter zu atmen. Bei der elften Wiederholung spürt Thomas irgendetwas Warmes an der Nase, rote Tropfen landen auf dem Boden. In dem Moment realisiert Thomas, dass etwas nicht stimmt.

Konsumaffinität ist bei Männern höher. Kraftsportler und Anabolika-Konsumenten wie Thomas sind keine Seltenheit. Der Gesamtanteil der Nutzer von Dopingsubstanzen innerhalb des Kraftsports und Freizeitbodybuildings liegt laut früheren Erhebungen zwischen 13 und 16 Prozent. Und die Dunkelziffer ist viel höher: bis zu 20 Prozent schätzen Experten (1). 25 Prozent der Konsumenten sind dabei Männer, bis zu 14 Prozent sind Frauen. Auch andere Untersuchungen bestätigen, dass die Affinität gegenüber Anabolika bei Männern größer ist als bei Frauen (2).

Im Discount-Segment ist die Gefahr besonders hoch. Mittlerweile sind rund neun Millionen Menschen Mitglied in einem Fitnessstudio – Tendenz weiter steigend. Ein besonders hohes Wachstum verzeichnen dabei die Discount-Anbieter (3); fast 16 Prozent der Studios gehören zu diesem Segment (4). Und hier ist die Gefahr für Medikamentenmissbrauch besonders groß. Schon seit der 1960er Jahre nehmen Bodybuilder in Deutschland Anabolika zum Muskelaufbau ein (5). Heute scheint eine gut organisierte kriminelle Mafia weitgehend unbehelligt Dopingsubstanzen unters Volk zu bringen. Und die Betreiber der Fitnessstudios schauen aktiv zu. Noch.

Wichtige Substanzen, die auf Basis des aktuellen Nationalen Anti-Doping Codes als Doping einzuordnen sind (NADA 2015):

  • Anabole-androgene Steroide
  • Hormone und verwandte Substanzen
  • Wirkstoffe mit antiöstrogener Wirkung
  • Diuretika
  • Stimulanzien (im Wettkampf)

Gravierende Nebenwirkungen. Akne, Leberschädigungen, Infarkte, Impotenz, Depressionen – die Liste der unerwünschten Effekte von Anabolika ist lang. Die damit verbundenen sozioökonomischen Kosten kann man derzeit noch gar nicht abschätzen, denn teilweise treten die Folgeschäden erst Jahre später auf. Erschreckend ist die Verdrängungs- und Legitimationsstrategie vieler Konsumenten.

Nebenwirkungen anaboler Steroide:

  • Pathologische Blutfettwerte (zum Beispiel Abnahme der HDL-Fraktion)
  • Steroidakne
  • Leberschäden
  • Striae, Schwächung des Bindegewebes
  • Androgene Alopezie
  • Bluthochdruck und verschlechterte mikrovaskuläre Versorgung des Myokards
  • Depressivität (nach dem Absetzen)
  • Aggressives Verhalten (während der Einnahme)
  • Gynäkomastie bei Männern
  • Virilisierung und Menstruationsstörungen bei Frauen
  • Abszesse (an den Injektionsstellen)

Entweder realisieren die Konsumenten – wie Thomas – lange Zeit überhaupt nicht, dass sie drogenabhängig sind und brauchen ein „Schlüsselerlebnis“, bis sie die jahrelang gezüchteten Veränderungen ihres Körpers überhaupt bemerken. Oder sie legitimieren ihren Konsum über einen vermeintlich gesünderen Lebenswandel. Wie Andreas, 21-jähriger BWL-Student und Sport-Freak.

„Ich kann es mir leisten, Anabolika zu nehmen.Andreas denkt nicht groß über seine Gesundheit nach. Aber er möchte gut aussehen. Daher macht er viel Sport, geht ins Studio, definiert seinen jungen Körper in Richtung Perfektion. Als ein Bekannter ihm letztes Jahr im Studio im Umkleideraum Tabletten anbot, dachte Andreas sich nichts dabei. Gut, er hatte sich gewundert. Aber das war es dann auch schon. Und das Angebot war verlockend. Andreas probierte die Tabletten aus, die Wirkung überzeugte. Seit zwölf Monaten ist Andreas jetzt auf Droge. Bisher fühlt er sich gut damit. Und außerdem raucht Andreas nicht, verzichtet auf Alkohol, macht Sport undachtet auf seine Ernährung. Da kann er es sich doch leisten, anabole Steroide zu nehmen. Oder?

Das ist die klassische Selbstlegitimation der jungen Konsumenten, denen man ihre Sucht noch gar nicht ansieht.

Lernorte für Anabolika-Konsumenten. Im Studio lernen Dopingkonsumenten alles was sie über Dosierungen, Techniken und Bezugsquellen wissen müssen (6). Alte Hasen wie Thomas weihen empfängliche Neulinge wie Andreas in die Welt der vermeintlich ungefährlichen Substanzen ein. „Aufklärung“ im paradoxen Sinne. Und auch das Internet ist zu einem Tummelplatz von Gleichgesinnten aus der ganzen Welt geworden (z.B. 7). Das Forum http://www.team-andro.de erreichte Mitte September 2016 die stattliche Anzahl von rund 260.000 Mitgliedern. Das sind 80.000 mehr als noch vor drei Jahren. Untersuchungen deuten zudem darauf hin, dass ein Teil der Nutzer minderjährig ist (8). Eine besorgniserregende Entwicklung.

Projekt „No Roids Inside“. Unter meiner Leitung wurde an der Katholischen Hochschule NRW in Paderbon 2013 das wissenschaftliche Projekt „No Roids Inside – ein Programm zur Prävention des Medikamentenmissbrauchs in Fitnessstudios“ ins Leben gerufen. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt lief bis Ende März 2015 und brachte spannende und zugleich nachdenklich stimmende Ergebnisse ans Licht. Unser Projekt bestand aus mehreren Säulen (Abb. 1).

Abb. 1: Das Projekt „No Roids“ im ÜberblickMartin Hörning
Abb. 1: Das Projekt „No Roids“ im Überblick

Zum einen haben wir in 15 Studios Präventionsseminare mit einem zeitlichen Umfang zwischen dreieinhalb bis fünf Stunden durchgeführt. Insgesamt nahmen 263 Männer und 71 Frauen teil.

Wir informierten die Teilnehmer zu den Grundlagen des Trainings ohne Einsatz leistungsfördernder Medikamente (Natural-Training), zu kraftsportspezifischer Ernährung, zur Physiologie des Hormonsystems und natürlich zu den Nebenwirkungen von Anabolika. Außerdem hatten wir wettkampferfahrene Bodybuilder im Seminar dabei, die auf der Trainingsfläche demonstrierten, welche Trainingserfolge ohne den Einsatz von Dopingsubstanzen zu erreichen sind – nur durch die richtige Trainingsplanung und eine adäquate Ernährung. Vor dem Seminar, direkt danach und ein halbes Jahr später ermittelten wir das Wissen der Teilnehmer per Fragebogen. Zudem baten wir insgesamt 38 Inhaber beziehungsweise Mitarbeiter von beteiligten Studios das Seminars zu beurteilen und fragten in den Wochen danach ab, ob sich im Studio Veränderungen beobachten ließen.

Weiterhin haben wir im Rahmen einer Online-Befragung das Wissen von Ärzten und Apothekern über anabole Steroide und anderen leistungsfördernden Substanzen evaluiert.

Und wir entwickelten ein Online-Hilfeportal mit wichtigen Informationen im Überblick und boten Beratung via Mail oder Telefon an.

In 22 Studios, die nicht am Projekt teilnehmen wollten oder konnten, haben wir Kurzinterviews mit männlichen Bodybuildern geführt, Mitarbeiter befragt und den Krafttrainingsbereich nach einem definierten Kategorienschema bewertet.

Von den Bodybuildern wollten wir zum Beispiel wissen, welche Motivation der einzelne Sportler für das Krafttraining hat, welche persönliche Einstellung er zum Thema Medikamentenmissbrauch im Studio hat und ober es bereits Berührungspunkte mit Anabolika gab. Das Fachpersonal fragten wir zum Beispiel, ob sie sich vorstellen könnten, dass es bei ihnen im Studio Anabolika-Konsumenten gibt, und wie sie bei Verdachtsmomenten mit den entsprechenden Mitgliedern umgehen würden. Ebenfalls überprüft wurde die Bereitschaft zur Geräteeinweisung, die Präsenz eines Trainers, das Ausbildungsniveau sowie die Fachkompetenz. Hinzu kam eine Beobachtung der Interaktion zwischen Trainern und Mitgliedern.

Prävention im Studio ist sinnvoll! Das zeigen unsere Ergebnisse. Und zwar vor allem dann, wenn positive Vorbilder eingesetzt werden. Durch das Präventionsprogramm konnten wir nicht nur das theoretische Wissen der Teilnehmer verändern, sondern auch deren Einstellung. Und darauf kommt es an. Vor dem Seminar hatten sich rund 40 Prozent der Befragten schon einmal mit dem Thema Medikamentenmissbrauch beschäftigt: 33 Prozent hatten schon einmal Substanzen zur Leistungssteigerung eingesetzt, wobei ein größerer Anteil sich auf nicht verbotene Mittel wie Kaffee, Kreatin, Magnesium oder Carnitin bezog. Vier Prozent der befragten Sportler nahmen vor Beginn des Seminars verbotene Substanzen ein, ein halbes Jahr später dann keiner mehr. Die Gefahr möglicher Nebenwirkungen von Anabolika wurde zur Nachbefragung von deutlich mehr Teilnehmern als hoch eingestuft.

Gerade bei jungen Sportlern wie Andreas ist die gezielte Information also das A und O, um den Einstieg ins Doping schon im Rahmen der Primärprävention zu vermeiden. Langjährige, eventuell bereits abhänge und kranke Doping-Nutzer wie Thomas benötigen sekundär-, beziehungsweise tertiärpräventive Maßnahmen (Tab. 1).

Präventionsart

Zielgruppe

Maßnahmen

Primärprävention

Sportler ohne Konsumerfahrung mit Affinität zur Unterstützung des Trainings mittels Dopingsubstanzen

Präventionsseminare in StudiosVerweis auf das Online-Hilfeportals als Wissensquelle

Sekundärprävention

Sportler mit ersten Erfahrungen in der Anwendung verbotener Substanzen

Präventionsseminare in StudiosVerweis auf das Online-Hilfeportal als Angebot zur aktiven Unterstützung

Tertiärprävention

Sportler, die anabole Steroide regelmäßig anwenden, gegebenenfalls bereits abhängig sind und bei denen sich schon Nebenwirkungen manifestiert haben

Verweis auf das Onlineportal als HilfsangebotSpezifische Fortbildung von Ärzten und Apothekern zur Verbesserung der Beratung und Behandlung

Erschreckt hat uns, dass das Studiopersonal den Medikamentenmissbrauch scheinbar nur halbherzig zu unterbinden versucht. Hier nur zwei Original-Statements zur Verdeutlichung.

Trainer-Stimme aus einem Sport- und Wellness-Studio.Bei uns im Studio werden Anabolika konsumiert. Ich weiß genau wer, aber verbieten kann ich das ja nicht. Ich bin Inhaber und will mir die Kundschaft nicht vergraulen. Wenn die das Zeug verticken wollten, würde ich schon einschreiten. Aber die sind ja erwachsen und müssen wissen, was sie tun. Außerdem habe ich auch schon einmal eine Anabolika-Kur gemacht und die sehr gut vertragen. Vielleicht mache ich irgendwann noch mal eine. Im Moment bin ich jedoch mit mir zufrieden. Wenn jemand im Studio sich mit seinem Konsum in den Mittelpunkt stellt, gibt es von mir einen dummen Spruch, und das war’s!

Trainer-Stimme aus einem Kraftsport- und Bodybuilding-Studio.„Ich gebe hier nebenberuflich Spinning-Kurse, kenne aber natürlich alle Mitglieder mehr oder weniger. Ich bin davon überzeugt, dass hier einige Leute was nehmen. Aber Doping findet ja heute überall statt. Ich bin Dachdecker und kenne allein zwei Kollegen, die zum Muskelaufbau Anabolika und andere Sachen nehmen. Die haben auf einmal zugelegt, und einer bekam richtig den ganzen Rücken voller Akne. Der andere hatte riesige Oberarme, aber keine Kraft. Bei dem Inhaber des Studios gehe ich davon aus, dass er lediglich in ganz offensichtlichen Fällen einschreiten würde. Ich halte mich da aber raus.“

Das kommt einer stillschweigenden Akzeptanz beziehungsweise der Bagatellisierung von Drogen- und Medikamentenmissbrauch gleich. Und wir reden hier nicht von einem Kavaliersdelikt. Auch Selbstdoping ist strafbar.

Bei der Befragung der Ärzte und Apotheker fanden wir heraus, dass beide Berufsgruppen zwar Kontakt zu Doping-Konsumenten haben, aber eigentlich diesbezüglich gar nicht ausreichend informiert sind, um Betroffene zum Beispiel adäquat aufzuklären.

Die Spanne ist groß. Wir mussten durch unsere Untersuchungen feststellen, dass der Missbrauch weit verbreitet ist – selbst in wellnessorientierten Studios fanden wir Anwender. Die Spanne ist aber groß. Von kompletter Ablehnung über stillschweigende Toleranz bis hin zur Definition von Doping als Bestandteil des Bodybuildings – alle Varianten konnten wir in den Studios finden. In Bezug auf unsere Beobachtungen in den Einrichtungen, die nicht am Präventionsseminar teilnahmen, fanden wir insbesondere folgende Aspekte kritisch:

  • Die Hantelecken wurden oftmals schlecht oder gar nicht durch Fachpersonal betreut.
  • Personen im Gasttraining bewegten sich frei und ohne vorherige Einweisung an den Geräten.
  • In 19 Studios wurde keine Korrektur der Übungen durch das Fachpersonal vorgenommen.
  • In zwölf Fällen befand sich kein ausgebildeter Trainer im Studio, 17-mal betreute niemand die Trainingsfläche.
  • Insbesondere in Studios mit Reha-, Fitness und Wellness-Charakter wurde der Hantelbereich stiefmütterlich gewartet, gepflegt und betreut. Jedoch trainierten auch in diesen Studios Kraftsportler und Freizeit-Bodybuilder.
  • Die Kraftsportler in Studios mit individuellen Schwerpunkten (Reha / Wellness / Fitness) demonstrierten einen starken Zusammenhalt in der „Eisenecke“.

Anfangen, aufzuhören. Unser Onlineportal ist in Deutschland derzeit das einzige niederschwellige Beratungs- und Hilfsangebot. Dies führen wir weiter, um Betroffenen wie Thomas und Andreas den Einstieg in den Ausstieg zu erleichtern.

Während der Projektphase hat sich bei uns im Durchschnitt eine Person pro Monat mit Beratungsbedarf gemeldet, und zwar zu Nebenwirkungen oder zu den Problemen, die bei Beendigung der Einnahme auftreten. In zwei Fällen mussten wir davon ausgehen, dass die Person steroidabhängig war – wie Thomas.

„Meine Familie litt unter dem Verfall.“ Das erkennt Thomas erst, nachdem er im Studio mit den Folgen seines jahrelangen Missbrauchs unschön konfrontiert wurde. Die sorgenvollen Worte seiner Frau hatte er immer als unnötiges Gejammer abgetan. Er war sowieso sehr oft gereizt und genervt gewesen. Sex war über die Jahre komplett unwichtig geworden. Mit der Zeit hatte seine Frau aufgegeben. Nach dem „Vorfall“ im Studio kommt Thomas in eine Klinik. Der kalte Entzug ist furchtbar. Thomas hat das Gefühl es würde ihn innerlich zerreißen, er leidet an starken Schmerzen- überall – und ist depressiv. Lange Zeit.

LITERATUR

  1. Kläber M. 2011. Medikamentenmissbrauch im Breitensport. Handout zum Fachvortrag am 03.11.2011, Berlin
  2. Vogt L. 2009. Körper, Doping. In: Männer im Rausch. Konstruktionen und Krisen von Männlichkeiten im Kontext von Rausch und Sucht. Herausgeber: J. Jacob, H. Stöver. Bielefeld: Transcript
  3. DSSV. 2015. Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft. Hamburg: SSV
  4. Gronau N. 2012. Die Entwicklung kommerzieller Fitnessanbieter in Deutschland. In: Sciamus – Sport und Management, 3, Themenheft zum strategischen Management für Fitnessstudios
  5. Müller A. 2011. Kulturistik – Bodybuilding und Kraftsport in der DDR. Eine sporthistorische Analyse. Köln: Sportverlag Strauss
  6. Blätter A. 2007. Soziokulturelle Determinanten der Drogenwirkung. In: Sozialwissenschaftliche Suchtforschung. Herausgeber: B. Dollinger, H. Schmidt-Semisch. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften
  7. Kläber M. 2010. Doping im Fitnessstudio. Die Sucht nach dem perfekten Körper. Bielefeld: Transcript
  8. Marsh C. 2010. Substanzmissbrauch im Breitensportbereich – Eine Internetanalyse am Beispiel eines Fitness- und Kraftsportforums für männliche User anaboler Steroide. Bachelor-Thesis, Paderborn

PRAXISTIPPS

  • Führe dir vor Augen, dass medikamentenmissbrauchende Freizeitsportler zu Beginn des Dopings häufig alles andere als muskulös aussehen. Auch adipöse oder nicht besonders muskulöse Sportler können Konsumenten sein.
  • Kläre deine Kunden auf, dass die Einnahme von Dopingsubstanzen kein Kavaliersdelikt ist. Sie ist verboten.
  • Informiere über gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen.
  • Akzeptiere den Konsum deiner Kunden nicht einfach stillschweigend! Handele!
  • Organisiere Infoveranstaltungen für deine Mitarbeiter.
  • Organisiere Präventionsseminare in deinem Studio und sensibilisiere die Kunden für das Problem.
  • Informiere zum Beispiel über einen Aushang zum Online-Hilfeportal natural-training.info.

Planung, Organisation und Durchführung: Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Hörning, Paderborn.

Evaluation der Präventionsseminare und Auswertung der Ärzte- und Apothekerbefragung: Dipl.-Psych. Karsten Keller, DISuP, Deutsches Institut für Sucht und Präventionsforschung, Köln.