Bewegung hat einen Effekt darauf, wie wir uns fühlen. Waren wir vor dem Training angespannt oder wütend, fühlen wir uns danach oft ruhiger und entspannter. Oder wir haben nach einer Yoga-Session das Gefühl, gelassener in den Alltag zurückzukehren. Allerdings sind diese Reaktionen nicht auf Knopfdruck abrufbar. Nicht jedes hochintensive Training baut überschüssige Energie ab und nicht jede Entspannung führt uns zuverlässig in die Ruhe.

Mehr Bewegung = bessere Stimmung. Die grundlegenden Zusammenhänge sind inzwischen gut erforscht. So zeigt die aktuelle Studienlage, dass „Sport das Potential hat, akut und chronisch kognitive Fähigkeiten zu verbessern […] und Gedächtnisleistungen und Lernprozesse […] zu optimieren. Ferner lässt die Datenlage darauf schließen, dass regelmäßige körperliche Aktivität einen neuroprotektiven Effekt hat und somit vor der Entstehung und dem Progress neurodegenerativer Erkrankungen schützen kann.“ (1)