Immer wieder wird unter der Rubrik „Neue Trends im Wintersport“ das Schneeschuhwandern genannt. Dabei kann das Schneeschuhwandern auf eine lange Tradition zurückblicken (1). Seit etwa 10.000 Jahren bewegt sich der Mensch aus den unterschiedlichsten Motiven auf Schneeschuhen. Heutzutage erschließt das Schneeschuhwandern Spaziergängern neue Wege im Winter, dient Sportlern als Ausgleichs- und Grundlagentraining und wird in der Therapie eingesetzt. Schneeschuhwandern ist für jeden geeignet, abhängig vom Gelände sowie der Beschaffenheit und Tiefe des Schnees.

Auf Schnee ideal. Warum? Mit Schneeschuhen wird das Gewicht des Trägers auf eine größere Fläche verteilt und somit sinkt man im Schnee nicht mehr so tief ein. Ein Vorteil, den sich die Schneeschuhwanderer zunutze machen. Allerdings sind die Motive heute ganz andere als damals. Für die einen ist es ein geniales Fitnesstraining im Winter, für andere eine sanftere Alternative zum Tourengehen und wiederum andere sind einfach nur glücklich, beim Spaziergang im Schnee nicht mehr so tief einzusinken. Was wahrscheinlich all diese Gruppen vereint, ist die Begeisterung für die Bewegung in der Natur.