Sowohl bei schweren als auch bei milden Gehirnerschütterungen leiden Athleten oftmals trotz vielseitiger Rehabilitation noch an teils schwerwiegenden Folgesymptomen. Laut medizinischem Teststandard sollte es diesen Athleten eigentlich wieder gut gehen, denn es sind meist keine pathologischen Auffälligkeiten vorhanden. Es gilt also, die Gründe für persistierenden Symptome zu erkennen und zur vollständigen Gesundung des Athleten die richtigen Maßnahmen und Therapie anzuwenden.

Milde Gehirnerschütterungen. Milde Gehirnerschütterungen stellen einen schleichenden neurodegenerativen Prozess dar. Der Begriff Concussion (Gehirnerschütterung) oder Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist in den letzten Jahren geläufiger geworden, nicht nur weil es vermehrt Fälle im öffentlich wahrnehmbaren Profisport gibt, bei denen eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde, sondern auch, weil die wissenschaftlichen Bemühungen, diese Art der Gehirnverletzung besser zu verstehen, immer vielfältiger werden.