Spätestens Ende Herbst rückt der Wintersport durch die wöchentliche mediale Berichterstattung wieder in unser Blickfeld. Jedoch wird der Großteil des Trainings bereits in den Sommermonaten absolviert. Aufgrund dieser langen Vorbereitungsperiode ist die Bedeutung der Jahrestrainingsplanung in vielen Wintersportarten groß. Die Grundregeln dieser Periodisierung können auf viele andere Sportarten übertragen werden. 

Grundlagen der Periodisierung. „Der erfolgreiche Wintersportler wird im Sommer gemacht!“ Bei dieser Aussage handelt es sich um keine Plattitüde, denn die Wintersportarten weisen tatsächlich eine lange Vorbereitungsperiode auf, in der große Trainingsumfänge realisiert werden. Ein Trainingsjahr kann generell in Vorbereitungs-, Wettkampf- und Übergangsperiode gegliedert werden (Tab. 1). Gibt es nur eine Wettkampfperiode, spricht man von der sogenannten Einfachperiodisierung. Dies ist bei Wintersportarten wie etwa dem Skilanglauf der Fall. Die Vorbereitungsperiode wird jedoch immer häufiger von Sommerwettkämpfen unterbrochen. Trotz dieser Veränderungen, die bei der Jahrestrainingsplanung berücksichtigt werden müssen, können anhand der Sportart Skilanglauf die Grundlagen der Periodisierung erklärt werden.