Besonders im Winter verlangt der Körper nach mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Anstatt unserem Körper diese Pause zu gönnen, sich zu regenerieren und neu auszurichten, wird der Alltag wie zuvor fortgesetzt. Es wird die Absicht verfolgt, dass der Körper gleich leistungsstark wie im Frühling und Sommer zu sein hat. Nicht selten trdiceten Symptome wie Müdigkeit und das Gefühl des Erschöpftseins ans Tageslicht. Um den Grad der Erschöpfung möglichst gering zu halten, bieten sich gezielte Yogaübungen an, die dich durch die kalte und dunkle Jahreszeit tragen. 

Die Harmonie von Ying und Yang. Yin-Yoga ist eine besondere Art, Yoga zu praktizieren. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet sich diese meditative Form des Yoga an, um den Körper die benötigte Ruhe und Resilienz zu geben. Den Fokus bildet die Ausrichtung auf das Innere eines Menschen, um Energien zu mobilisieren und neue Kraft zu schöpfen. Yin-Yoga ist im Winter, wo die Tage oft trüb sind, eine hervorragende Möglichkeit, in den inneren Rückzug zu gehen.

Im Körper zirkulieren die Energien von Yin und Yang. Diese bilden den Kreislauf der Lebensenergie. Ein Körper ist gesund, wenn sich Yin und Yang in Harmonie zueinander befinden (1). Durch die intensive Arbeit an der Körperwahrnehmung können Signale wie beispielsweise das Gefühl der Überlastung rechtzeitig erkannt werden. Gerät dieses Gleichgewicht außer Kontrolle, wird das Yin erschöpft und die Yang-Energie kann nicht mehr richtig fließen. In der Folge bilden sich dominante Symptome wie Konzentrationsstörungen, Unruhe und Ängste.