Aus dem Mathematikunterricht kennen wir alle die Regel: Stehen beide Vorzeichen auf Minus, kommt ein positives Ergebnis heraus. Übertragen wir diesen Grundsatz auf unseren (Sport-)Alltag, kann das heißen, mal den ein oder anderen „Rest Day“ mehr zu machen, „Deloading“ in den Trainingsplan einzubauen, insgesamt mehr aktive und passive Regenerationszeiten zuzulassen – und vor allem den Körper- und Gehirnzellen mal eine echte Pause zu gönnen und sie weder mit Nahrung noch mit Gedanken zu beschallen.

Die wichtigste Maßnahme ist Schlaf. Wenn wir schlafen, laufen die Anpassungs-, Heilungs- und Erneuerungsprozesse – also alle Regenerationsprogramme des Körpers – auf Hochtouren. Im Schlaf bringen unsere Zellen Höchstleistung: Hautzellen erneuern sich, Muskulatur wird aufgebaut, das Gehirn wird „bereinigt“, Gelerntes wird abgespeichert, das Immunsystem angekurbelt und vieles mehr. Dafür benötigt der Körper wertvolle Nährstoffe, das richtige Milieu, den passenden Hormonhaushalt und vor allem eine entspannte mentale Verfassung und genügend Zeit.