Die Darmbakterien haben einen extremen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. Ob es sich bei diesen Mikroorganismen um leistungsfördernde oder leistungsmindernde Populationen handelt, lässt sich durch Bewegung und die Nahrungszusammensetzung beeinflussen. Im Sport wird meist nur auf die Makronährstoffzusammensetzung zur optimalen Energiezufuhr geachtet und nicht auf eine Ernährung, die das Vorhandensein förderlicher Darmbakterien unterstützt. Hier spielen Ballaststoffe und unverdauliche Nahrungsbestandteile, wie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, eine Schlüsselrolle.

Fit und dennoch ungesund. Der Begriff Fitness besagt zunächst nur, dass man in der Lage ist, eine bestimmte Bewegung, wie zum Beispiel beim Kugelstoßen, möglichst effizient als auch effektiv umzusetzen. Im Gegensatz dazu beinhaltet Gesundheit eine optimale Ausgewogenheit in den Bereichen soziales Umfeld, physischer und mentaler Zustand.

Durch ein häufiges Trainieren im hoch-volumigen und hoch-intensiven Bereich in Kombination mit einer Ernährung, die sich aus hochverarbeiteten und veredelten Lebensmitteln zusammensetzt, sind viele Sportler zwar fit, aber nicht gesund. Die Folge: Eine mangelhafte Fähigkeit, auf Trainingsreize zu reagieren bis hin zum Übertraining (1).