Hochintensive Trainingsformen liegen in der aktuellen Fitnesslandschaft eindeutig im Trend (1). „Je härter, desto besser“ scheint das Motto der letzten Jahre zu sein. Dabei werden immer häufiger verschiedenste Trainingsmittel und -methoden vermischt, um Workouts abwechslungsreicher und somit attraktiver für den Kunden zu gestalten. Der folgende Artikel hilft dir dabei, Nutzen und Risiko solcher Trainingssysteme besser zu verstehen, damit du sie zielgerichtet und individuell einsetzen kannst.

Die Bezeichnung „Metabolic Conditioning“ kommt aus dem Englischen, bedeutet übersetzt in etwa „Konditionstraining für den Stoffwechsel“ und bezieht sich ursprünglich vor allem auf die unterschiedlichen Wege der Energiebereitstellung im Körper. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist die Verwendung dieses Begriffs äußerst uneinheitlich: Im englischsprachigen Raum wird er als Synonym für allgemeines Ausdauertraining verwendet, aber auch für spezielle Systeme, die aerobes und anaerobes Training in einer Einheit koppeln.