Das Schlingentraining ist in der Therapie wie im Training inzwischen fest etabliert; auch im Beweglichkeitstraining kann es sinnvoll eingesetzt werden. Doch nicht für jedermann ist es geeignet. Im Interview erklärt Sven Reimann, wie er Schlingentraining einsetzt und wie er die Motivation seiner Kunden hoch hält.

Welchen Stellenwert hat bei euch das Schlingentraining an der Schnittstelle zwischen Therapie und Training?

Das Schlingentraining hat sich als sehr wichtig positioniert und gehört bei uns seit mehr als zehn Jahren bereits zum festen Programm. Aus Qualitätsgründen nehmen wir pro Gruppe nie mehr als zehn Kunden auf. Wir können heute sagen: Die Strukturen, welche wir aufgebaut haben, sind sehr erfolgreich, vor allem, um unsere Kunden dauerhaft gesund zu erhalten. Dies funktioniert jedoch nur über eine in der Praxis oft nicht einfach zu organisierende Schnittstelle zur Therapie. Viele Kunden kommen mit Schmerzen oder Dysfunktionen ins Training. Es hat sich als sehr wichtig herausgestellt, diese Patienten im ersten Schritt zu evaluieren. Danach wird entschieden, in welcher Leistungsgruppe der einzelne Kunde sein Schlingentraining startet. Ergänzend zu den Kriterien für die Empfehlung zu einer der drei etablierten Leistungsgruppen haben wir zusätzlich ebenfalls Ausschlusskriterien definiert, beispielsweise auftretende Schmerzen. Sind diese Ausschlusskriterien erfüllt, muss der Kunde zunächst in die Therapie.