Es ist August 2016 und mein Kunde Ralf trainiert seit einem Jahr bei mir. Er ist Qualitätsmanager und setzt sich gerne hohe Ziele mit Herausforderung. Den ersten Halbmarathon ist er bereits gelaufen, in unter zwei Stunden. Doch Ralf will mehr – sein neues Vorhaben ist, an einem Marathon teilzunehmen. Folgende Vorgaben erhalte ich von ihm: Er möchte ins Ziel kommen, er möchte einen Trainingsplan und er möchte dabei möglichst gesund und unverletzt bleiben!

Der Entschluss: Marathon als Ziel. Ein gutes Zielgespräch ist wichtig, um die Ökologie und den Sinn dieses Ziels herauszuarbeiten. Beim Marathon-Training bewegen wir uns außerhalb der Komfortzone und vor allem außerhalb des Breitensports. Als Coach sehe ich mich dabei in erster Linie als Förderer meiner Klienten, solange die Ziele realisierbar sind. Ich stelle Ralf zu Beginn folgende Fragen:

  1. Welche positiven Auswirkungen hat das Ziel Marathon für dich, wenn du die Ziellinie erreichst?
  2. Wo stehst du aktuell?
  3. Was könnte dich an der Erreichung deines Ziels hindern?
  4. Wer oder was fördert dich?
  5. Was ist nötig, um dein Ziel zu erreichen?
  6. Was sind deine ersten drei Schritte?
  7. Wie überprüfst du dein Vorankommen?

Das Training beginnt. Ralf hat von August bis April Zeit, sich auf seinen ersten Marathon vorzubereiten. Dabei muss er mehrere Etappen bewältigen: