Nie war Klimawandel so stark im Gespräch wie jetzt. Auch im Fußballsport ist das Thema bereits angekommen. Wie tragen Profifußballer und deren Fans zum Problem der CO2-Belastung bei? Schaffen es die bereits von einigen Vereinen getroffenen Maßnahmen, den immensen CO2-Fußabdruck der Profiligen zu kompensieren?

Reisen ist das größte Problem. Durch ihre stetige Teilnahme an internationalen Turnieren verbringen viele Profifußballer mehr Zeit im Flugzeug als tatsächlich auf dem Rasen. Daher akkumulieren sie einen weitaus höheren CO2-Ausstoß als der deutsche Durchschnittsbürger und tragen einen großen Teil zum Klimawandel bei. Laut Experten von „TheCompensators“ beträgt der CO2-Ausstoß für jeden Deutschen zwischen zehn und elf Tonnen pro Jahr. Ein Flug von München nach Hamburg und zurück verursacht 0,32 Tonnen CO2, der durchschnittliche Jahresverbrauch an Strom pro Haushalt 3,675 Tonnen (1).