Kickboxen ist ein amerikanischer Kampfsport mit asiatischen Wurzeln und findet zunehmend Anhänger im Freizeitsport. Das Kickbox-Training besitzt großes Potential und kann äußerst variabel gestaltet werden. Deshalb hat es einen wirkungsvollen Trainingseffekt auf Kondition und Psyche und eignet sich daher besonders als Ergänzung zum Fitness- oder Personal Training.

Kampfsport boomt. Besonders durch die Vielzahl der Hollywood-Filme erfuhr Kickboxen in den 1980er Jahren einen regelrechten Boom. Dieser kam auch in der Fitnessbranche an. Verschwand Karate, Judo oder Taekwondo Ende der 90er Jahre ein wenig von der Bildfläche, so tauchten die Kampfkünste Ende der 2010er Jahre wieder auf. Thaiboxen, K1, Kickboxen und seit einigen Jahren Mixed Martial Arts (MMA), aber auch Karate und Taekwondo erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit. Dabei geht es vielen Teilnehmern solcher Kurse nicht primär um den Wettkampf auf der Matte. Vielmehr stehen Trainingsaspekte, der Spaß an der Sache, Selbstverteidigung und ein gewisser kämpferisch-mentaler Charakter im Vordergrund. Diese Entwicklung zeigte eine kürzlich veröffentlichte Studie zur Verbreitung des Kampfsports in Deutschland auf, welche die Beliebtheit fitnessorientierter Kampfsportarten, wie etwa Fitness-Boxen, darstellte (1).