Mark Forster wurde neulich in einem Interview auf SWR3 zum 50. Geburtstag der Sendung mit der Maus gefragt, was er von der  Maus wissen wolle. Nach kurzem Zögern sagte er sehr bestimmt (O-Ton), er würde sie fragen, „wie man von dem scheiß Handy wegkommt“. In der Tat sind die kleinen Alleskönner Fluch und Segen. Zum einen helfen sie uns in vielen Bereichen des kommunikativen Lebens, zum anderen geißeln sie uns, da sie starkes Suchtpotential beinhalten.

Ein Familienproblem. Als selbst Betroffener und als Vater von zwei Töchtern, zehn und 13 Jahre alt, weiß ich, wovon ich rede. Klar achten wir alle darauf, es nicht zu übertreiben, und gerade die Zehnjährige darf es nur zum Hörspiel oder Musikhören nutzen und zum Spielen. Dann hat sie noch WhatsApp, über das sie mit uns, ihrer Schwester, Oma und Opa sowie ihrer besten Freundin kommunizieren kann. Die 13-Jährige ist wiederum außen vor. Zu alt, um da noch einzugreifen, aber sie hat ihr Handy wohl am besten von uns allen im Griff. Wir reden dennoch auch mit ihr über Inhalte, die tabu sind. In der technischen Handhabung ist sie dabei schon fitter als wir. Haben wir Eltern technische Probleme, werden sie von unserem Mobile-Teenager gelöst.