In den 1980er Jahren war Fett verpönt. Da es uns dick machte, war es unbeliebt und fettarme Produkte hatten Hochsaison. In der Zwischenzeit wissen wir wesentlich mehr über das Thema und können mit gutem Wissen behaupten, dass Fett nicht gleich Fett ist. Auf jeden Fall ist der Nährstoff Fett lebenswichtig. Welche Fettsäuren regelmäßig und in welcher Menge in den Speiseplan gehören, und welche nur in geringem Mengen verzehrt werden sollten, klärt dieser Beitrag.

Hohe Energiedichte. Fett ist der Nährstoff mit der höchsten Energiedichte. Ein Gramm entspricht neun Kalorien. Als Energielieferant sind Fette jedem bekannt, der bereits eine ketogene Diät gemacht hat. Sie fungieren als einer der Hauptenergiespeicher für den Organismus und sind eine wichtige Energiereserve, die bei längeren Hungerphasen angegriffen wird. Als Fettspeicher macht das Depotfett bei normalgewichtigen Personen circa zehn Kilogramm aus und befindet sich zum Teil im Unterhautfettgewebe. Es übernimmt essenzielle Aufgaben, wie z. B. als wesentlicher Bestandteile der Zellmembran und auch im Gehirn ist eine relativ große Menge an Strukturfett gespeichert (1).