Beratung & Beruf
Leistungslust September 2020

Gründen trotz Krise

Möglichkeiten als Gründer Geld zu bekommen

Es braucht den Mut und das Wagnis von neuen Unternehmern in Krisenzeiten. Finanziell können verschiedene Förderungen in Anspruch genommen werden.

Ein Beitrag von Claudia Schimmelfeder
Lesezeit: ca. 2 Minuten
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Elementare Punkte. Häufig kommen Ideen überhaupt nicht in oder über die Gründungsphase hinaus, weil elementare Punkte vergessen oder nicht genügend berücksichtigt werden. Hier gilt: Gut geplant ist halb gewonnen. Eine Gründung kostet immer Geld. Deshalb muss Eigenkapital bei jeder Gründung vorhanden sein. Außerdem kostet sie fast immer einiges mehr als ursprünglich geplant. Bitte rechne nicht nur mit sechs bis zwölf Monaten Anlaufzeit, bis das neu gegründete Unternehmen finanziell durch das Gröbste durch ist. Gerade in Krisenzeiten wird es vermutlich länger dauern, bis das eigene Unternehmen Geld abwirft.

Gründungen. Es sollten genügend liquide Eigenmittel vorhanden sein, ohne in existenzbedrohende finanzielle Engpässe zu kommen, wenn es länger dauert als geplant. Bei all dem bleibt das A und O ein solider Businessplan, der bei der Beantragung von Fördermitteln mit eingereicht werden muss, sowie eine durchdachte Finanzierung. Aktuelle Zahlen des vergangenen Jahres zeigen weiterhin einen erfreulich positiven Trend zur Gründung. Sei es im Nebenerwerb – hier war 2019 die Tendenz deutlich steigend – oder im Vollerwerb. 605.000 Existenzgründungen wurden laut KFW-Gründungsmonitor im vergangenen Jahr in Deutschland registriert. In der aktuellen Krise wird ein Zuwachs der Notgründungen angenommen. Gründe dafür können vielfältig sein wie etwa Kurzarbeit, Jobverlust oder keinen Job finden, zum Beispiel nach dem Studium.

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Leistungslust September 2020

Erschienen am 22. September 2020