Social Media ist längst nicht mehr nur Schauplatz für Leistungen und Ernährungstipps. Mittlerweile sorgen ansprechende Infografiken und Reviews auch für die eigene wissenschaftliche Aktualisierung. Doch was sind die spannendsten Profile und welche Vorteile und Nachteile haben sie?

Im Dschungel der Forschung. Es war noch nie so schwer, mit der Wissenschaft mitzuhalten. Die Flut neuer Information, die uns täglich begegnet, lässt sich in Zahlen ausdrücken: Über neun Millionen Studien allein in den Naturwissenschaften gibt es schon, über 28 Tausend Fachzeitschriften für wissenschaftliche Publikationen ringen um Leser, und bei einem jährlichen Wachstum an Veröffentlichungen von drei bis acht Prozent kann man damit rechnen, dass sich das gesamte Wissen alle zehn bis zwanzig Jahre verdoppelt (1, 2). Allein für die Sportwissenschaft gibt es zurzeit etwa 152 relevante Journals, die in 2018 eine Gesamtzahl von 17.055 Beiträgen abdruckten (3). Ohne jegliche Hilfe hieße das, pro Tag 46 Artikel durchlesen zu müssen, um sich fachlich auf dem Laufenden zu halten. Für einen Menschen mit halbwegs normaler Arbeitsroutine ist dies praktisch unmöglich.