Trainer geben ihren Kunden weitaus mehr als Trainingsanleitungen mit auf den Weg. Die Ernährung ist ein weiterer wichtiger Baustein zum Erfolg. Doch was beeinflusst die Lebensmittelauswahl? 

Kälte treibt den Hunger an. Die Temperatur hat eine Auswirkung auf unser Essverhalten und die damit verbundene Kalorienzufuhr. Bei warmen Temperaturen verringert sich der Appetit, bei kalten Temperaturen steigt das Hungergefühl. Der Geruchssinn spielt bei der Einordnung von warmen und kalten Temperaturen ebenfalls eine Rolle. Manche Gerüche werden als kalt, andere als warm klassifiziert. Zwei Wissenschaftlerinnen untersuchten nun diesen Effekt.

In einem Vortest ordneten die Probanden verschiedene Gerüche, wie Eukalyptus, Lavendel, oder Zedernholz zu. Eukalyptus und Lavendel wurden eher als kühl, Zedernholz und Zimt als warm empfunden. Anschließend wurde der Effekt der Gerüche in einem Optikergeschäft getestet. Die Forscher aus den USA beobachteten, dass bei warmen Gerüchen weniger Snacks verzehrt und auch kalorienarme Alternativen gewählt wurden. In weiteren Tests wiederholte sich diese Beobachtung.