Patrick Lange hat sich im Oktober 2017 einen Traum erfüllt: Er ist Ironman-Weltmeister geworden. „Das hört sich schon sehr gut an. Und ist irgendwie immer noch krass“, sagt der 31-Jährige im Gespräch mit der Leistungslust. Dass es geklappt hat, hat auch mit seinem Trainer zu tun.

Faris al Sultan weiß, wie es sich anfühlt, in Kona zu gewinnen: 2005 überquerte er als Erster die Ziellinie auf Big Island. Nach seiner Karriere ist er dem Sport generell und dem Triathlon im Speziellen treu geblieben. Als Trainer betreut er unter anderem Patrick Lange, der sich nun ebenfalls Ironman-Weltmeister nennen darf. Die Zusammenarbeit der beiden beruht vor allem auf zwei Dingen: Vertrauen und Erfahrung.

„Alles aus einer Hand“. „Dem Trainer vertraue ich zu 100 Prozent. Was er aufschreibt, ist für mich Gesetz. Was Faris sagt, wird gemacht. Und sonst hat auch niemand Einblick in die Trainingssteuerung. Das kommt alles aus einer Hand, alles von Faris“, sagt Lange. Und offensichtlich greifen die Gesetze: Wer sich mit neuem Streckenrekord in 8:01:40 den Siegerkranz in Kona aufsetzen kann, muss sich optimal vorbereitet und trainiert haben.