Wer Leistung bringen will, muss ideale Voraussetzungen schaffen. Neben der richtigen Trainingssteuerung spielt dabei auch die Ernährung eine große Rolle: Sie beeinflusst die Regeneration, die Leistung sowie das Immunsystem und ist somit gleichsam der Treibstoff für den Körper – auch im Fußball.

Die Wissenschaft rückt immer wieder auch die Ernährung von Fußballern in den Fokus. Allerdings gibt es Schwierigkeiten bei der Interpretation der Daten: Oftmals ist es nicht möglich, eine Kausalbeziehung herzustellen – ein generelles Problem vieler Ernährungsstudien. Dennoch existieren Empfehlungen für Fußballspieler, wie sie Heiko Striegel und Andreas Michael Nieß auf Basis aktueller Untersuchungen zusammengefasst haben (1). Sie sind dabei generellen Empfehlungen für (Leistungs-)Sportler aus dem Kraft- und Ausdauerbereich sehr ähnlich. Der Grund: Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen zur Ernährung nach Belastung wurde in diesen weniger komplexen Sportarten durchgeführt, da die „Interventionseffekte im Vergleich […] leichter erfasst werden können“ (2). Gerade die Phasen vor und nach einer Belastung (Training oder Wettkampf) sind von Bedeutung.