Ernährungsumstellung hat immer etwas mit Verhaltensänderung zu tun. Vielen Menschen fällt es aber sehr schwer, ihre Ernährung umzustellen und ihr tägliches Essverhalten zu verändern. Insbesondere, wenn dies von Dauer und langfristig erfolgreich sein soll. Hier ist es sinnvoll, sich unserem Gehirn zuzuwenden und dies genauer zu betrachten. Dabei gilt es, dem Gehirn ein Gefühl von Sicherheit zu geben und neue Gewohnheiten zu etablieren.

Die Komfortzone. Unser Gehirn stellt sich lediglich eine Frage: Ist es sicher? Anhand dieser zentralen Frage bewerten wir unsere Umwelt und daraus ergibt sich unser Verhalten. Unser Kopf ist wenig an unserer Zukunft interessiert. Er lebt im Hier und Jetzt und bewertet jede Situation dementsprechend genau für diesen Moment (1). Zwar ist es uns möglich, zu planen bzw. Pläne zu schmieden und in die Zukunft zu denken, aber dies beeinflusst unser Verhalten nur bedingt im Jetzt.