Mattheus Els ist in Südafrika geboren und hat dort an der Universität Stellenbosch Tanz und Bewegung studiert. Zuletzt arbeitete er in Buenos Aires, Argentinien. Danach ließ er sich in München zum Rolfing-Therapeuten ausbilden und gründete seine eigene Praxis, in der er seitdem als Rolfer tätig ist und im zugehörigen Yoga-Studio Kurse gibt. Des Weiteren ist er Dozent für Faszien-Fitness. Mit seiner Leidenschaft und seinem Gespür für die Muskel- und Faszienstrukturen des Körpers hat er schon vielen Patienten zu Schmerzfreiheit und Leistungssteigerung verholfen.

Was würdest du als deine Kernkompetenzen bezeichnen?

Meine Hauptarbeit ist die Arbeit mit dem Bindegewebe, den Faszien, und das schon lange bevor der mediale Hype um dieses Thema begann. Ich erkenne durch Abtasten des Gewebes und durch Sichtbefund, wo mögliche Bewegungseinschränkungen, alte, zumeist vergessene Verletzungen oder Traumata hängen geblieben sind.

Was ist deine Philosophie – beruflich, fachlich und im Leben?

Mit zwölf Jahren bekam ich starke Rückenschmerzen. Ich konnte weder lange stehen oder sitzen, ohne extreme Beschwerden im Rücken und Nacken zu spüren. „Wachstumsschmerzen“ diagnostizierte unser Hausarzt und riet mir zu mehr Bewegung; damit meinte er vor allem Sport. Die in Südafrika sehr traditionellen Sportarten Rugby und Kricket verstand der Arzt für uns Heranwachsende als angemessene und gesunde Bewegungsform sowie als gutes Rezept gegen meine Wachstumsschmerzen.