Man hat es geschafft, sich einen ansehnlichen Kundenstamm aufzubauen, und geht in seinem Job als Trainer auf. Doch irgendwann merkt man, dass es anstrengender wird – und mit der Zeit lassen dann auch die Vorfreude auf den nächsten Kunden und der Spaß an der Trainingsbetreuung nach. Alles wird mühsam und die eigenen Ziele, wenn sie denn noch vorhanden sind, rücken in weite Ferne. Es wird zu viel gearbeitet, und das pausenlos. Wie kommst du als Trainer aus dieser Misere wieder heraus? Wie schaffst du es, gar nicht erst in dieses Dilemma zu geraten? Die folgenden Tipps sollen dich zum Nachdenken und Ändern anregen.

1. Ein fundiertes Grundwissen und Kernkompetenzen entspannen dich im Coaching

Auf Trends aufzuspringen und diese mit gefährlichem Halbwissen umsetzen zu müssen, ist eine der großen Qualitätsfallen unzureichend ausgebildeter Dienstleister. Man glaubt, man müsse diese oder jene Trainingsmethode anbieten, weil andere sagen, sie sei das Beste und Tollste überhaupt. Diese Verhaltensweise wird dich in deiner Trainingsbetreuung irgendwann stressen. Du machst viel, aber nicht alles richtig – und vor allem kannst du nicht differenzieren, warum genau dieser Kunde das jetzt benötigen soll. Lege dir ein fundiertes Grundwissen zu: Lerne die Grundlagen der Trainingslehre und die Methodik in der Trainingsbetreuung deiner Fachrichtung. Darauf baust du dann deine Spezialisierungen auf und du wirst jederzeit mit jeder Trainingssituation entspannt zurechtkommen. Du wirst von vornherein in der Lage sein, Trends zu hinterfragen und Inhalte, die nicht deinen Kompetenzen oder Überzeugung entsprechen, abzulehnen. Nur so wirst du immer souverän – und gerade deswegen auch entspannt – deinen Kunden neue Inhalte oder Lösungen bei Problemen vermitteln können. Denn du kannst stets auf dein Grundwissen vertrauen und wirst dich nicht mehr anstrengen müssen, um fachlich zu überzeugen.