Regeneration ist ein zentraler Bestandteil des Trainings und unabdingbare Voraussetzung dafür, langfristig Leistung erbringen zu können. Doch wie funktioniert Regeneration wirklich? Und welche Bedeutung hat dabei das Zusammenspiel von psychischen und physischen Faktoren? Klar ist, dass es keinen Masterplan gibt, sondern nur eine intraindividuelle, systematische Regenerationsstrategie, die man für sich oder mit seinen Sportlern auch auf mentaler Ebene erarbeiten muss.

Regeneration – (k)eine leichte Aufgabe. Auf den ersten Blick scheint es sich bei der Regeneration um einen vergleichsweise einfachen Teil der Trainingsplanung zu handeln. Denn anstelle ausgefeilter Zeit- und Wiederholungspläne braucht es vermeintlich nichts anderes als ausreichend Gelegenheit, um einen Gegenpol zur Belastung zu schaffen. Im Trainingsplan ist dies dann häufig vage mit „Pausentag“ oder „Regenerationstag“ gekennzeichnet. Die konkrete Ausgestaltung dieser Regenerationseinheit bleibt oft erstaunlich offen und bietet viel Spielraum für Interpretation. Daher überrascht es nicht, dass sich in der Praxis ein breites Spektrum an Varianten für die Umsetzung finden lässt – angefangen vom Sportler, der entspannt die Beine hochlegt, bis hin zum Athleten, der auf der Suche nach aktiver Regeneration alles mitnimmt, was die Physio- und Massagewelt zu bieten hat.